• 29 Juni 2026 - 10:54 PM

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Ermittlungen nach Zwischenfall an Bord: Passagier soll Flugbegleiterin nach Sitzplatzstreit geschlagen haben


Von Nofretete Veröffentlicht am 2026/07/20 14:05
Ermittlungen nach Zwischenfall an Bord: Passagier soll Flugbegleiterin nach Sitzplatzstreit geschlagen haben
Juni. 20, 2026
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Die Düsseldorfer Polizei ermittelt gegen einen Passagier, der auf einem Flug von der Türkei nach Deutschland eine Flugbegleiterin angegriffen haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann sich aus religiösen Gründen geweigert haben, neben einer Frau Platz zu nehmen.

Wie die Bild berichtet, ereignete sich der Vorfall auf einem Flug, der in den frühen Morgenstunden des 1. Juni auf dem Flughafen Düsseldorf landete. Nach der Ankunft wurde die Bundespolizei wegen des Verdachts einer Körperverletzung an Bord hinzugezogen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers stützen erste Zeugenaussagen die Annahme, dass der Passagier seine Weigerung mit der islamischen Scharia begründet habe. Als eine Flugbegleiterin versuchte, die Situation zu klären, soll der Mann ihr ins Gesicht geschlagen haben.

Gegen den Beschuldigten wurde Strafanzeige erstattet. Die Bundespolizei übergab den Fall anschließend an die Polizei Düsseldorf, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Nach Informationen der Bild handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus dem Ruhrgebiet. Berichte, wonach der Mann türkische Wurzeln haben soll, bestätigte die Polizei nicht. Sie erklärte lediglich, dass der Beschuldigte seinen Wohnsitz in Deutschland habe. Darüber berichtete auch das Nachrichtenportal Merkur.

Ebenfalls unbestätigt blieb, ob sich der Vorfall tatsächlich an Bord eines Fluges der Turkish Airlines ereignete. Der Flughafen Düsseldorf wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern. Medienberichten zufolge soll der Mann den Angriff gegenüber Beamten der Bundespolizei eingeräumt haben. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Auf Anfrage der Welt teilte die Polizei mit, mehrere Zeugenaussagen sprächen dafür, dass sich der Beschuldigte bei seinem Verhalten auf die Scharia berufen habe. Ob er nach dem Zwischenfall auf seinem Sitzplatz blieb oder an einen anderen Platz umgesetzt wurde, konnte die Behörde nicht bestätigen.

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