• 29 Juni 2026 - 11:44 PM

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Smarte Brillen sollen so günstig werden wie normale Brillen


Von Surajit Das Gupta Veröffentlicht am 2026/07/06 21:32
Smarte Brillen sollen so günstig werden wie normale Brillen
Juni. 06, 2026
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Intelligente Technologie galt lange Zeit als Luxusgut, das für viele Menschen schwer zugänglich ist. Vor allem die hohen Produktionskosten stellten ein großes Hindernis für die breite Verbreitung dar – insbesondere in aufstrebenden Märkten. Im Bereich der tragbaren Geräte, insbesondere bei Smart Glasses, war der hohe Preis bislang die größte Hürde für den Massenmarkt. Doch dieses Problem scheint nun lösbar zu werden.

Das Unternehmen Qualcomm arbeitet gemeinsam mit indischen Firmen wie Lenskart daran, Smart Glasses nahezu auf das Preisniveau herkömmlicher Brillen zu senken.

Qualcomm versucht, den Preis von Smart Glasses in Zusammenarbeit mit indischen Partnern auf nur geringfügig über dem Preis normaler Brillen zu halten, um einen noch jungen Markt deutlich zu erweitern.

Ziel: günstige Smart Glasses für den Massenmarkt

Savvy Swain, Leiter von Qualcomm Indien, erklärte, das Unternehmen habe bereits Kooperationen mit Lenskart und führe Gespräche mit weiteren Partnern, darunter auch Smartphone-Hersteller.

Er sagte:

„Wir arbeiten daran, Smart Glasses mit Audiofunktionen zu wettbewerbsfähigen Preisen auf den Markt zu bringen – nur geringfügig teurer als normale Brillen, aber mit deutlich höherem Mehrwert. Gleichzeitig entwickeln wir die nächste Technologiegeneration.“

Ziel sei es, Smart Glasses für indische Verbraucher besonders relevant zu machen – etwa durch Kommunikation in lokalen Sprachen mittels Echtzeitübersetzung oder durch Videoaufnahmefunktionen.

Swain fügte hinzu, dass auch Interesse aus der Automobilbranche bestehe, insbesondere von Herstellern von Zweirädern. Smart Glasses könnten dort helfen, die Kommunikation für Fahrer zu verbessern. Qualcomm prüfe daher zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten speziell für den indischen Markt.

Kooperation mit Lenskart und XR-Technologie

Die Partnerschaft zwischen Qualcomm und Lenskart umfasst die Integration von Snapdragon-Chips für Extended Reality in die nächste Generation der Lenskart-Smart-Glasses.

Diese Zusammenarbeit soll den Nutzern Vorteile durch künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, räumliches Computing sowie Echtzeit-Übersetzungen bieten.

Wachstum eines jungen Marktes

Weltweit begann der Markt für Smart Glasses etwa im Jahr 2022, befindet sich jedoch insbesondere in Indien noch in einer frühen Phase – allerdings mit starkem Wachstumspotenzial.

Laut einer Studie von IDC stiegen die Auslieferungen von Smart Glasses in Indien im zweiten Quartal dieses Jahres auf 50.000 Einheiten, verglichen mit nur 4.000 Einheiten im Vorjahr. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 134 US-Dollar, was die Premiumpositionierung des Marktes unterstreicht. Die meisten Geräte unterstützen derzeit nur Audiofunktionen, während Video-Brillen deutlich teurer bleiben.

Ein zusätzlicher Wachstumsschub wird durch die Einführung der Ray-Ban Meta Smart Glasses erwartet, die in Zusammenarbeit mit Titan Company in den Markt gebracht werden sollen, das über mehr als 864 Filialen im Land verfügt.

Die Preise dieser Geräte liegen zwischen 29.999 und 35.700 Rupien und richten sich an Premiumkunden sowie Early Adopters.

Starke Wachstumsprognosen

Laut Counterpoint Research könnte der Markt im Jahr 2025 um mehr als 400 % wachsen.

Das Unternehmen Titan gehörte zu den ersten Anbietern und brachte bereits 2022 die Smart Glasses „Titan EyeX“ auf den Markt, gefolgt von „Titan EyeX 2.0“ im August 2023 zu einem Preis von 2.000 Rupien.

Weitere Marktteilnehmer sind unter anderem die OhO Sunshine Smart Glasses, die Phonic-Brillen von Lenskart sowie das Unternehmen Oakter. Auch Firmen wie Xiaomi sind in den Markt eingestiegen und bieten Modelle mit Audiofunktionen und integrierten Sprachassistenten an.

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